Nach einem Konzert von VÖGEL DIE ERDE ESSEN kam mal jemand aus dem Publikum zur Band und erzählte, er hätte gerade das Gefühl gehabt, einen brennenden Zug an sich vorbeifahren zu sehen. Die Musik der drei Berliner Musiker ist in der Tat dramatisch. Die Band hat Punk, Noise Rock, R ́n ́b, Krautrock und Black Metal zu einem Sound zusammengeschmolzen, der auf Konzerten und im Studio von der explosiven wie minimalistischen Besetzung Bass, Gitarre, Schlagzeug und drei Stimmen getragen wird. Ihre Musik erinnert an einen Science-Fiction-Film aus den 50ern, die kantigen Punkparts könnten die Neuvertonung eines Ed-Wood-Films sein, während die ausufernden Krautrockpassagen eher eine Film-Noir-Ästhetik haben. Nicht dumpf, sondern als wilde Party kommt das Jüngste Gericht daher. Denn wenn die Vögel die Erde essen ganze Welten in sich zusammenkrachen lassen, entsteht aus den Trümmerteilen umgehend etwas Neues, fremdartig Schönes. Bei Kreismusik erschienen ist ihre selbstbetitelte EP und das Album „Besuch von Innen“ (2015).